Philippe Wampfler, ein Tausendsassa im Schweizer Bildungswesen

Im November dürfen wir anlässlich der Jahrestagung LEGR Philippe Wampfler, Gymnasiallehrer und Dozent für Fachdidaktik, zu einem Vortrag über Künstliche Intelligenz (KI) begrüssen. Unsere Präsidentin Nora Kaiser hat bei Wampfler studiert und hat einige Hinweise für Sie als Vorgeschmack auf den 2. November in Chur zusammengetragen.

Philippe Wampflers Social-Media-Posts stossen regelmässig Diskussionen an:

  • «Im Umgang mit KI zeigen Schulen Reflexe, die schon im Umgang mit Wikipedia zu Problemen geführt haben.»
  • «Noten sind kein Instrument, um Leistungen sichtbar zu machen. Schulen müssen daran arbeiten, dass Kinder und Jugendliche ihre Leistungen besser wahrnehmen und darauf stolz sein können.»

 

Philippe Wampfler unterrichtet Deutsch an der Kantonsschule Uetikon am See, doziert Fachdidaktik an der Universität Zürich und ist Herausgeber diverser Bücher. Bildungsinteressierte kommen kaum an Wampfler vorbei, denn er äussert sich öffentlich zu digitaler Schule, künstlicher Intelligenz, sozialen Medien, Schulnoten und vielem mehr. Für mich ist er ein typischer Tausendsassa: Er schafft es, regelmässig pointierte Aussagen über X (Twitter) und Mastodon abzusetzen und so Diskussionen anzustossen. Er setzt im Fachdidaktikunterricht an der Uni bei den entscheidenden Fragen an, um mit den Studierenden über den Tellerrand zu blicken. Er experimentiert an neuen Unterrichtsinhalten und -methoden und bindet seine Schülerinnen und Schüler so aktiv in die Unterrichtsgestaltung ein. Seine Bücher können konkrete Handlungsempfehlungen für den Unterricht enthalten, aber auch weiterführende Gedanken anregen. Das neueste Buch heisst «Wege zu einer zeitgemäßen Prüfungskultur. Grundlagen und Praxisbeispiele». Stöbern Sie durch Wampflers Profile und Websites und lassen Sie sich inspirieren!

Hier finden Sie einige Links zu interessanten Essays, Vorträgen und Websites:

Dokument

Datum

17.05.2024