Stellungnahmen

Bündner Lehrpersonen unterstützen den digitalen Anschluss

Bündner Lehrpersonen unterstützen den digitalen Anschluss

In Fordergrund steht für den LEGR, dass die Lehrpersonen vom Kanton unterstützt weitergebildet werden.

 

Für einen Digitalisierungsschub, bei dem Graubünden nicht hinter den anderen Kantonen hin-terherhinkt, braucht es auch Humanressourcen. Der Bildung inkl. der Volksschule kommt die Aufgabe zu, die Kinder und Jugendlichen einerseits auf die digitale Welt vorzubereiten und andererseits das Interesse bei den Kindern und Jugendlichen zu wecken, später in dieser Branche zu wirken. Deshalb unterstützt der LEGR, dass im neu zu erlassenden Gesetz zur Förderung der digitalen Transformation in Graubünden Bildung explizit als Förderbereich genannt wird.

Stellungnahme (PDF 119 KB)

Medienmitteilung (PDF 109 KB)

Stellungnahme zu GrFlex

Stellungnahme zu GrFlex

Zwar ist das Volksschulgesetz nicht direkt mit einer Gesetzesänderung betroffen. Doch der im Mantelgesetz beinhaltete Mechanismus betrifft auch die Volksschule direkt. Zudem sind Gesetzesänderungen vorgesehen, die Akteure der Volksschule direkt betreffen, insbesondere die Kinder und Jugendlichen.

Grundsätzliche Bemerkungen

Der LEGR befürwortet ein vorausblickendes Vorgehen des Kantons, indem dieser sich auf eine unausgeglichene Finanzsituation in Graubünden vorbereitet. Ein solches Vorgehen muss mit Sorgfalt und Bedacht erfolgen. Es muss dabei einerseits die Ausgeglichenheit zwischen Massnahmen bei den Ausgaben und bei den Einnahmen gewahrt werden. Andererseits dürfen unserer Meinung nach die allfällig zu beschliessenden Massnahmen nicht am Volk vorbeigeschleust, sondern vom Volk demokratisch abgesegnet werden können.

Diese beiden Grundprinzipien einer verantwortungsvollen und direktdemokratischen Staatsführung (good governance) werden mit der vorgeschlagenen Gesetzesrevision sowie mit dem geplanten Auslöser für ein Entlastungspaket nicht berücksichtigt. Der LEGR lehnt deshalb GrFlex in dieser Form ab.

Mechanismus eines Entlastungspakets

Nicht nachvollziehbar ist für uns ein Schwellenwert beruhend auf Finanzplanung und Budget. Die Vergangenheit hat uns gezeigt, dass es keine nutzbaren Anhaltspunkte gibt für eine korrekte Finanzplanung, da die Einnahmen kaum zu prognostizieren sind. Deshalb scheint uns die Festsetzung eines Schwellenwertes basierend auf der Finanzplanung und Budget zu willkürlich, unverlässlich und unverantwortbar. Der Schwellenwert beim Defizit muss angesichts der Höhe des kantonalen Vermögens unserer Meinung nach mehrfach oder jeweils drei Jahre hintereinander wiederholt überschritten werden, um ein Entlastungspaket auslösen zu können.

Entlastungspaket breit abstützen und die direktdemokratischen Mittel wahren

Mit Nachdruck wehren wir uns grundsätzlich gegen einen Automatismus bei Überschreiten der Schwellenwerte, der a) keinen Einbezug von Direktbetroffenen (Vernehmlassung) vorsieht und b) die direktdemokratische Möglichkeit eines Referendums ausschaltet. Das aktuelle Vermögen des Kantons lässt der Regierung und dem Grossen Rat genügend Zeit, ein gut abgestütztes Entlastungspaket zu schnüren. Es gibt keinen Grund, das Vorhaben in der angedachten Eile umsetzen zu müssen. Die Massnahmen können einschneidend sein und fordern die notwendige Sorgfalt. Die ganz konkreten Auswirkungen sind für die Regierung und den Grossen Rat nur dann nachvollziehbar, wenn Direktbetroffene sich dazu vernehmen lassen können.

Haltung: Der LEGR lehnt das Vorgehen sowie den vorgeschlagenen Auslöser für den Start eines Entlastungspakets ab.

Anträge:

• Dem Entlastungspaket muss eine Vernehmlassung vorausgegangen sein, bevor es dem Grossen Rat vorgelegt wird.

• Der Beschluss des Grossen Rates muss dem Referendum unterstellt werden.

Entlastungspaket mit einem Paket zur Steigerung der Einnahmen verknüpfen

Das Überschreiten der Schwellenwerte bedingt eine Sanierung des Haushalts. Es ist jedoch nicht einsichtig, warum dabei nur die Ausgabenseite in den Fokus kommt. Genauso gut können auch einnahmeseitige Massnahmen den Bündner Finanzhaushalt ausgleichen.

Antrag: Der Mechanismus zum Entlassungspaket muss mit einem ebensolchen Mechanismus zu Mehreinnahmen in derselben Höhe wie beim Entlastungspaket verknüpft werden.

 

Stellungnahme LEGR (PDF 152 KB)

Medienmitteilung (PDF 83 KB)

Stellungnahme zur Totalrevision des Mittelschulgesetzes

Stellungnahme zur Totalrevision des Mittelschulgesetzes

Der LEGR verlangt, die Volksschul- und Mittelschulbildung besser aufeinander abzustimmen:

Der LEGR stellt fest, dass in Bezug auf didaktische und methodische Unterrichtsfragen zwischen der Volksschule und der Mittelschule kein Dialog stattfindet. Unterrichtsentwicklungen laufen unabhängig voneinander, und es wird kein Austausch ausserhalb der Aufnahmeprüfungen gepflegt.

 

Deshalb beantragt der LEGR eine institutionalisierte Form des fachlichen Austauschs zwischen den beiden Stufen. Ziel muss dabei sein, dass die eine Stufe gut informiert darüber ist, welche Fragestellungen in der anderen Stufe anstehen.

 

Insbesondere betrifft dies die Einführung des "Lehrplan 21 Graubünden": Hier gilt es Unterrichtsinhalte aufeinander anzupassen und zu prüfen, ob die Lehrpläne des (Unter-)Gymnasiums angepasst werden müssen, damit sie optimal an den Lehrplan der Volksschule anknüpfen. Zudem sollte sichergestellt werden, dass Mittelschullehrpersonen eine Einführung in den Lehrplan 21 Graubünden erhalten, dessen Aufbau kennen und sich darin zurechtfinden. Ein weiteres Augenmerk gilt dem Aspekt der Beurteilung gemäss Lehrplan 21. Auch hierzu sollten die Mittelschullehrpersonen informiert werden (ähnlich wie die schulinternen Weiterbildungen der Volksschullehrpersonen zum Thema «kompetenzorientierte Diagnose, Förderung und Beurteilung»).

 

Zudem erachtet es der LEGR als wichtig, dass die Aufsicht - stärker als im Gesetzesentwurf vorgesehen - gewährleistet wird, da das Untergymnasium Teil der obligatorischen Schulzeit ist. Der LEGR stellt den Antrag: Art 6. Neuer Abschnitt 2: «Dem Schulinspektorat des Amtes für Volksschule und Sport obliegt die Aufsicht über die Klassen des Gymnasiums, die zur obligatorischen Schulzeit der Schüler und Schülerinnen gehören. Es arbeitet dabei eng mit der Aufsichtskommission zusammen und wird von dieser mandatiert.»

 

Stellungnahme (PDF 321 KB)

Stellungnahme zur Überarbeitung Personalgesetz 2017

Stellungnahme zur Überarbeitung Personalgesetz 2017

Der Verband Lehrpersonen Graubünden LEGR begrüsst, dass der Grosse Rat mit der Teilrevison des Personalgesetzes den Elternurlaub zeitgemässer regelt. Er unterstützt dabei die vorgesehenen 16 Wochen Mutterschaftsurlaub und den Ausbau des Vaterschaftsurlaubs Er setzt sich bei letzterem allerdings für mindestens zehn Tage für die Väter ein.

Medienmitteilung (PDF 68 KB)

Stellungnahme zur Zukunft der Intensivweiterbildung an der PHSG

Stellungnahme zur Zukunft der Intensivweiterbildung an der PHSG

 

Stellungnahme Intensivweiterbildung (PDF 116 KB)

Stellungnahme zum Kulturförderungsgesetz

Stellungnahme zum Kulturförderungsgesetz

Eine Koordinationsstelle für Kultur in der Schule

Der Verband Lehrpersonen Graubünden LEGR hat in seiner Stellungnahmen zum Kulturförderungsgesetz die Forderung aufgestellt, beim kantonalen Amt für Kultur eine Koordinationsstelle für den Themenbereich Schule & Kultur einzurichten.

Kultur spielt eine bedeutende Rolle für die Persönlichkeitsentwicklung des Menschen und ist somit Teil der ganzheitlichen Bildung. Sie ermöglicht eine Auseinandersetzung mit sich und den eigenen Werten, sie inspiriert die Kreativität und schöpferischen Kräfte. Sie erlaubt es, ungewohnte Perspektiven einzunehmen; und die gemeinsame Auseinandersetzung mit Kultur stärkt den sozialen Zusammenhalt einer Schulklasse. Damit das Zusammenspiel zwischen Kultur und Bildung erfolgreich sein kann, ist eine Koordination der Kulturvermittlungsangebote entscheidend. In diesem Bereich besteht Handlungsbedarf. Das junge Fördergefäss «Schule und Kultur» des Kantons ist noch unterschiedlich bekannt.

Stellungnahme LEGR (PDF 104 KB)

Lehrplan 21 Graubünden

Lehrplan 21 Graubünden

Die Geschäftsleitung LEGR hat Mitte Januar 2016 an einem Hearing des Erziehungsdepartementes GR teilgenommen. Gut vorbereiten konnte sie sich aufgrund eines kantonalen Vorberichts. Hier unser Input:

Änderungsvorschläge (DOCX 164 KB)

Fragen (DOCX 377 KB)

DOSSIER

Berufsauftrag des Stadtschule Chur

Berufsauftrag des Stadtschule Chur

Dezember 2014 - Die Geschäftsleitung LEGR hat zum im Entwurf vorliegenden Berufsauftrag der Stadtschule Chur diese Stellungnahme abgegeben: Stellungnahme (PDF 410 KB)

Insbesondere muss für die Geschäftsleitung LEGR die Arbeitszeit der Kindergartenlehrpersonen erhöht und für alle das Arbeitsfeld „Schule“ deutlich verkleinert werden.

Konsultation Lehrplan 21

Konsultation Lehrplan 21

Winter 2014 - Die Geschäftsleitung LEGR begrüsst den Lehrplan 21 als gemeinsame Grundlage der Deutschschweiz grundsätzlich. Sie unterstützt die positive Haltung, die Kritik und die Forderungen des Dachverbandes LCH, dabei vor allem die Forderung nach ver­bindlichen Vorgaben zur koordinierten und professionellen Einführung in den Kantonen, nach einer gemeinsamen Stundentafel, nach einer guten und umfassenden Weiterbildung der  Lehrpersonen, nach LP-21-kompatiblen Lehrmitteln in allen Fachbereichen sowie nach einheitlichen Rahmenbedingungen für die Arbeit der Lehrpersonen.

Stellungnahme (PDF 44 KB)

Revision Pensionskassengesetz 2013

Revision Pensionskassengesetz 2013

Stellungnahme zum Pensionskassengesetz
Der LEGR ist mit der Stossrichtung einverstanden, möchte aber eine 60%-Beteiligung des Arbeitgebers.

Stellungnahme (PDF 54 KB)

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