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Nationaler Zukunftstag abgesagt

LCH. «Mädchen – bauen – los!» oder «Abenteuer Schule geben» – am Zukunftstag erkunden Mädchen und Jungen geschlechtsuntypische Arbeitsfelder und erhalten Inputs für ihre eigene Berufswahl. Der diesjährige Zukunftstag war für den 12. November 2020 angesetzt. Mit Schutzkonzepten sollten alle Teilnehmenden vor dem Coronavirus geschützt werden. Wo dies aus räumlicher Sicht nicht möglich war, sollten schulinterne Projekte durchgeführt werden.

 

Am 23. Oktober 2020 sagten die Geschäftsstelle und die Trägerschaft des Nationalen Zukunftstag den Termin ab. Sie hatten lange gehofft, den Anlass durchführen zu können. «Nun zwingen uns die rasch steigende Anzahl an Covid-19-Infektionen und die Vorgaben des Bundesamts für Gesundheit leider dazu, den diesjährigen Zukunftstag abzusagen», schreiben die Verantwortlichen in einer Medienmitteilung. «Aufgrund der aktuellen Entwicklung müssen wir Verantwortung übernehmen und grössere Ansammlungen und Reiseaktivitäten von Schülerinnen und Schülern vermeiden.» Für viele Unternehmen sei es sehr schwierig, bei der Durchführung des Zukunftstags die Abstands- und Hygienevorschriften wie vorgeschrieben einzuhalten. Zudem hätten zahlreiche Betriebe auf Homeoffice umgestellt. «Wir bedauern diesen Entscheid ausserordentlich. Die Absage ist für Schülerinnen und Schüler, für ihre Eltern und nicht zuletzt auch für die Betriebe eine traurige Nachricht, denn sie freuen sich jeweils lange im Voraus auf diesen speziellen Tag.»

Der nächste Nationale Zukunftstag findet nun am 11. November 2021 statt. Die offene Berufswahl lässt sich aber auch auf andere Weise thematisieren. Auf der Website des Nationalen Zukunftstags finden Lehrpersonen vielfältige Inputs und Projektideen, die sie dabei unterstützen, die geschlechtsuntypische Berufswahl und Rollenbilder im eigenen Schulzimmer zu behandeln.

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