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Innovationsschub für digitale Technologien: Erklärung der Lehrpersonenverbände von Österreich, Deutschland und der Schweiz

Der Dachverband Lehrerinnen und Lehrer Schweiz LCH und seine deutschsprachigen Partnerorganisationen, der Verband Bildung und Erziehung VBE aus Deutschland und die Gewerkschaft Pflichtschullehrerinnen und Pflichtschullehrer GÖD aus Österreich äussern sich in einer gemeinsamen Erklärung zu einem «Innovationsschub für digitale Technologien an Schulen» und machen auf die massiven Defizite aufmerksam, die im Bereich digitaler Technologien an Schulen auszugleichen sind.

Vielerorts fehle die entsprechende Ausstattung der Schülerinnen und Schüler wie auch der Lehrpersonen. Mangelhafte staatliche Lernplattformen sowie unzureichende Aus-, Fort- und Weiterbildung erschwerten in der aktuellen Krise das Arbeiten, halten sie weiter fest. Begleitet werde alles mit der Sorge darum, dass einzelne Kinder zu Hause nicht ausreichend unterstützt werden können, um überhaupt an der Arbeit mit digitalen Technologien partizipieren zu können.

 

Vor diesem Hintergrund erklären die Lehrerverbände, dass die Krise als Impuls für Innovation genutzt werden soll. Hierzu bedürfe es einer schnellen und entschiedenen gemeinsamen Kraftanstrengung der politisch und finanziell Verantwortlichen. Sie wünschen sich ausserdem einen Fokus auf die Bildungsgerechtigkeit und schliesslich die Ermöglichung einer echten Methodenauswahl. Diese habe eine Lehrperson allerdings erst in einer voll ausgestatteten Schule, in der das Lernen und Lehren mit digitalen Endgeräten geübt und gewohnt ist.

 

Gemeinsame Erklärung (Positionspapier)

 

 

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