LEGR engagiert sich als starker, ernst zu nehmender Verhandlungspartner
LEGR soll zu einem glaubwürdigen, professionellen und präsenten Berufsverband heranwachsen, der sich sowohl im pädagogischen wie auch im gewerkschaftlichen Bereich engagiert und sich für die Anliegen seiner Mitglieder einsetzt.
LEGR engagiert sich für ein positives Image des Lehrpersonenberufes und der Schule
Als Richtschnur für diese Qualitätssicherung dienen das LCH-Berufsleitbild und die LCH-Standesregeln, welche gemäss unseren Statuten für die Mitglieder des LEGR verpflichtend sind. Diese Standesregeln definieren die Grundanforderungen für die Berufsausübung der Lehrpersonen vom Kindergarten bis zur Sekundarstufe in der Arbeit mit Lernenden und in der Zusammenarbeit mit Kolleginnen und Kollegen, den Behörden und anderen Partnern. Imagepflege erachten wir als eine Daueraufgabe und setzt Öffentlichkeitsarbeit voraus.
LEGR setzt sich für eine gute Kommunikationskultur ein
Ein grosses Anliegen der Geschäftsleitung ist, Transparenz zu schaffen und die Mitglieder des LEGR entsprechend zu informieren. Neben dem Schulblatt soll dies auch mit der eigenen Homepage geschehen. Das Vertrauen der Lehrerinnen und Lehrer in ihren Berufsstand soll gestärkt werden.
LEGR arbeitet eng mit den Stufen- und Fachorganisationen zusammen
Die direkten und indirekten Vertretungen der Stufen- und Fachverbände in der Geschäftsleitung ermöglichen eine optimale Zusammenarbeit, bzw. eine sinnvolle Arbeitsteilung zwischen der Dachorganisation und den Stufen. Diese Synergien sollen möglichst gut genutzt werden. Unbestritten ist, dass die Stärke des Berufsverbandes abhängig ist vom einheitlichen Auftreten seiner Berufsorganisationen. Auf kantonaler Ebene ist LEGR legitimiert, die Federführung zu übernehmen.
LEGR setzt auf enge Zusammenarbeit mit den Behörden
Die Bündner Schule wird von einer Fülle schulischer Projekte geprägt. Lehrerinnen und Lehrer und ihre Organisationen sollen vermehrt ihre Ziele, ihre Leistungen und ihre Stellungnahmen in die öffentliche Meinungsbildung einbringen. Es ist unabdingbar, dass Pädagoginnen und Pädagogen ihren eigenen spezifischen Beitrag zur Reform des Bildungswesens leisten. Nur eine gute Gesprächskultur und eine effiziente Zusammenarbeit zwischen Lehrpersonen und den Behörden ermöglichen eine nachhaltige Schulentwicklung.
LEGR setzt sich für gute Anstellungs- und Arbeitsbedingungen ein
In den letzten Jahre verschlechterten sich unter dem Druck finanzieller Gegebenheiten die Rahmenbedingungen für die Schule tendenziell. Fortbildungskredite wurden gestrichen, Lehrpersonenlöhne (Ortszulagen) abgebaut, die Teuerungszulage nicht mehr vollständig ausgeglichen und keine Reallohnerhöhungen mehr gewährt. Die grosse Gemeindeautonomie in unserem Kanton hat zu Folge, dass die Schere bezüglich der Anstellungen der Lehrpersonen stets grösser wird. LEGR will durch gezielte PR-Massnahmen dem entgegenwirken, indem er vermehrt die Funktion und Leistung von Lehrerinnen und Lehrer öffentlich bewusst macht. Die Hauptvoraussetzung zur Qualitätssicherung und -verbesserung an unseren Schulen ist eine engagierte und motivierte Lehrerschaft mit einer hohen Berufszufriedenheit.